Gestalttherapie - was ist das?

Der Versuch Gestalttherapie zu erklären, kommt dem Vorhaben gleich,
Musik in Worte zu fassen. Dies ist bestimmt möglich.
Allerdings:
Alleinig das Erleben eröffnet einem beide Welten.

Denken Sie bei Gestalttherapie an Malen und Basteln? Viele Menschen assoziieren das mit dieser Therapieform. Doch das ist ein großer Irrtum.

Im Vordergrund steht das Gespräch zwischen Klient und Therapeut. Das Ausprobieren von und Experimentieren mit Verhaltensweisen, Ideen, Gedanken, körperlichen Haltungen und Gefühlen auf altbekannte oder möglicherweise andere und neue Weise ist ein weiteres Angebot in dieser Therapieform.
Als Gestalttherapeutin verstehe ich mich als Wegbegleiterin, die im Unterschied zu anderen Therapieformen eben nicht als allwissende Expertin auftritt. Welch besseren Experten als Sie selbst es sind, könnte es für Ihr eigenes Leben geben? Sich eines kompetenten Partners zu bedienen, der Sie mit Interesse und Engagement auf Ihrem Weg begleitet und unterstützt, stellt oftmals eine wesentliche Erleichterung dar.

Gestalttherapie ist, wie die Verhaltenstherapie und Psychoanalyse, ein psychotherapeutisches Verfahren und wird zu den humanistischen Therapieformen gezählt. Derzeit gehört Gestalttherapie in Deutschland, im Gegensatz zu Österreich und der Schweiz, zu den nichtabrechenbaren Therapieformen der gesetzlichen Krankenkassen. Private Krankenkassen und private Zusatzversicherungen übernehmen in den meisten Fällen die Kosten der Therapie.

Ziele
Gestalttherapie begegnet dem Menschen in einer wertschätzenden und ressourcenorientierten Art und Weise, die dem Wachstum der Persönlichkeit auf dem Weg zu sich selbst dient - in ihrer Echtheit, Differenziertheit, Verantwortungsfähigkeit, ihrem Selbstwertverständnis, ihrer Lebendigkeit, Kreativität und Lebensfreude.

Meine derzeitigen Angebote finden Sie unter Home - Aktuelles.